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Kiew vor den Wahlen

Militärpolitik - Aktuell

Aufsätze, Gedanken, Informationen
übersetzt von  Generalmajor a.D. Seebald Daum.  Stellvertreter des Chefs der MB III für Ausbildung
In den „Wahlkämpfen“, die zur Zeit  laufen, zeigt sich die Absicht, alle die  aus dem Parlament auzuschließen,  die die Ziele Poroschenkos,  Jazenjuks, Turzinows und Tjagnibok,  den Weg zur NATO zu ebenen,  stören könnten. Bei diesen Aufgaben  helfen die amerikanischen  „Spezialisten“ und Berater vor Ort.   So sollen, und das zeigen bisherige  Prognosen, in die „Oberste Rada“  von den 28 Parteien die sich zur  Wahl stellen, durch die 5 % Klausel  und andere Machenschaften,  eventuell nur 6 Parteien mit 438  Abgeordneten einziehen. Das wären  die Parteien: „Block Poroschenko“,  die „Radikale Partei“ die Partei von  Timoschenko „Batkiwtzina“, die  „Bürgerliche Position“ , die  „Volksfront“ von Jazenjuk und „Starke  Ukraine“. Dann gibt es keine „Störer“  mehr und man kann dann auch die  KP der Ukraine verbieten.   Danach wird man den Krieg gegen  den Osten bis zum „Sieg“ wieder neu  beginnen.  Die Verluste der ukrainischen Armee  bei den Kämpfen im Süd-Osten der  Ukraine waren bis zu 60 % der  eingesetzten Kampftechnik.  So verloren sie allein im August 220  
Panzer, 480 gepanzerte Kampftechnik, 200 Artilleriesysteme, darunter  die Geschoßwerfer „Grad“, „Uragan“, & „Smertsch“, wovon 30 % die  Freiwilligen Volksmilizen erbeuteten. Poroschenko stellte dem neuen  Minister somit die Aufgabe, die Verteidigungslinien in zwei Stellungen  auszubauen, zu befestigen, die Truppen insbesondere mit neuer  Kampftechnik aufzufüllen. Gleichzeitig hat man mit dem Bau einer  „Mauer“, entlang der Grenze zur Russischen Föderation begonnen um  die Grenze abzuriegeln. Man bereitet den nächsten Krieg vor.