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Der 60.Jahrestag der Gründung des Warschauer Vertrages

Rückblick auf das Wirken der sozialistischen Militärkoalition für die Sicherung und die Erhaltung des Friedens in Europa
Es waren anstrengende Tage und Wochen der Vorbereitung, Durchführung und der  Nachbereitung. Wir waren im militärischen Kollektiv jeweils Stolz an diese            Manöver  teilgenommem zu haben und mit unserer modernen Panzertechnik damals T-55/AM, später  mit Führungsverantwortung als STKLPLA unser militärisches  Können unsere Kampfmoral im  Koalitionsbestand unter Beweis zu stellen. Beim Manöver "Oktobersturm" hatte mein  Panzerzug eine besondere Aufgabe zu erfüllen.Wir waren an der rechten Flanke in der  Gefechtsordnung der ersten Staffel des PR im Angriff, in unmittelbarer Nähe zur Haupttrübine  eingesetzt. Die Kompanie, mein Zug standen im Blickpunkt der Tribühne.Vom Kommandeur  kam über Funk kurz "Gut" gemacht. Noch viel gäbe es zu berichten, bis zum 60.JT der NVA  denen wir in unserer Traditionsarbeit besondere Aufmerksamkeit widmen, haben wir noch  genügend Zeit in Wort und Bild zu berichten und am Stammtisch und in loser "Runde"darüber  zu sprechen.Es lohnt sich darüber "nachzudenken". Wenn wir uns im Mai dieses Jahres an  den denkwürdigen Tag der Gründung des Warschauer Vertrages erinnern, besteht er fast 25  Jahre nicht mehr.Im Ergebnis der 2+4 Verhandlung zur Herstellung der deutschen Einheit  wurde am 24.09.1990 in Berlin das Protokoll über die Herauslösung der NVA aus der  Militärorganisation des Warschauer-Vertrages unterzeichnet.Nach der Auflösung der  Sowjetunion wurden die militärischen Strukturen des Warschauer-Vertrages, am 31.März  1991,das Bündnis selbst am 1.Juli 1991, aufgelöst. Waren die Jahre seiner Existenz durch das  militärische Gleichgewicht in Europa und der Welt gekennzeichnet,ging die längste  Friedensperiode in Europa zu Ende.Heute sind Kriege wieder führbar geworden.  (sozialistische Länder die im Mai 1955 den WV unterzeichneten,VR Albanien,VR Bulgarien,  die UdSSR, die Tschechoslowakische Republik, die DDR, die Rumänische VR  und die  Ungarische VR). Die Nationale Volksarmee wurde erst nach der Gesetzgebung durch den  Ministerrat der DDR zur Schaffung der NVA in die militärischen Strukturen des Warschauer  Vertrages aufgenommen.    G.Gnauck,Oberst a.D. Mitglied IG-11.MSD und Vorsitzender RG-Halle/VTNVAGT  Anlagen:Bilddokumentation WV  (1) VTNVAGT/Waffenbrüderschaft  (2) Militärverlag DDR/PHV 1984